Ein offenes Gedankenprojekt
Nicht: Kann eine Maschine wie wir denken?
Sondern: Wie wollen wir mit etwas zusammenleben, das leistungsfähig, sprachlich überzeugend und möglicherweise intelligent ist – ohne ein Mensch zu sein?
wir prüfen?
01
Worum geht es?
Alan Turings Imitationsspiel von 1950 verwandelte eine unklare philosophische Frage in ein beobachtbares Experiment. Heute können Sprachmodelle genau jene Oberfläche überzeugend imitieren, die der klassische Test bewertet.
Dieses Projekt fragt deshalb nicht nur, ob der Test noch funktioniert. Es untersucht, was er historisch geleistet hat, was er heute tatsächlich misst und ob wir statt eines einzigen Bestehensurteils ein offenes Kompetenz- und Risikoprofil benötigen.
02
Der Ursprung
Ein Gedanke, der mit einer Facharbeit begann
Dieses Projekt geht auf eine Facharbeit von Lukas Werning zurück. Er nimmt die darin untersuchten Fragen zum Turing-Test zum Anlass, sie über den ursprünglichen Rahmen hinaus weiterzuführen.
Aus der fachlichen Untersuchung, ihrer Review und Kritik entsteht hier ein offener Denkraum: nicht als fertige Antwort, sondern als Einladung, neue Prüfmaßstäbe für künstliche Intelligenz gemeinsam zu diskutieren.
Die Entstehungsgeschichte lesen →Drei Bewegungen
Vom Test zum Denkraum
Verstehen
Historische Idee, Versuchsaufbau und kulturelle Wirkung des Turing-Tests nachvollziehen.
Kritisieren
Menschähnlichkeit von Intelligenz, Wahrheit, Bewusstsein und Sicherheit trennen.
Neu denken
Eine mehrdimensionale Prüfung entwerfen und ihre eigenen blinden Flecken sichtbar halten.
Die offene Frage
Welcher Test würde zeigen, dass wir bereit sind?
Vielleicht ist nicht nur die Maschine Gegenstand der Prüfung. Vielleicht müssen auch Institutionen und Gesellschaften zeigen, dass sie Verantwortung, Kritikfähigkeit und menschliche Handlungsspielräume bewahren können.
Zu den Zukunftsszenarien →